Kalenderblatt
09. Februar 10

Geburtstag: Alban Berg, Komponist (1885)
Todestag: Karl Valentin, Komödiant (1948)
Heiliger des Tages: Apollonia, Jungfrau (Patronin der Zahnärzte)
Weiteres zum Tage: Im Vatikanstaat wird die Republik ausgerufen (1849)

Zitat des Tages
"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde."

KARL VALENTIN
'Die Fremden' (Dialog aus dem Jahr 1940, u.a. in: Das Beste von Karl Valentin, herausgegeben von Elisabeth Veit, München 2002, Seiten 36 bis 38)

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09. Februar 10

„Nonsense“-Highway

Mäßiger Fünf-Ringe-Enthusiasmus in Vancouver 

Vancouver (isk): Ein Blick nach Kanada, ein Blick nach Vancouver. Dort werden am 12. Februar die Olympischen Winterspiele beginnen und zwei Wochen später enden. Die Züge der neuen Canada Line, die Downtown Vancouver mit dem Flughafen und Richmond im Süden verbindet, sind gut ausgelastet. Trotzdem schimpfen einige, dass dieses Geld (immerhin rund 1,3 Milliarden Euro) für andere Projekte besser angelegt sei. Auch der neue Highway „Sea to Sky“ ins Ski-Depot Whistler (400 Millionen Euro) sei bloß für die 17 olympischen Tage sinnvoll – und damit „Nonsense“ (The Globe and Mail). Alles also nur Anti-Olympioniken an der kanadischen Westküste? Natürlich auch viele Befürworter, und das kritische  Beäugen gehörte bislang zu allen Olympischen Spielen, spätestens nach der ersten Goldmedaille für die Gastgeber rücken sie dann in den Hintergrund.. Dann ziehen die Olympics (fast) alle in ihren Bann. Wahrscheinlich jedenfalls. 

Den ausländischen Ankömmlingen am Airport schlägt jedenfalls nicht gerade der große Enthusiasmus entgegen. So präsentierte sich Vancouver auch vor Jahresfrist bei den Test-Wettkämpfen auf Eis und Schnee. Und damals war es viel kälter, echt winterlich sogar. Ein paar gesperrte Straßen, die Olympic Lane (gerne von Radfahrern benutzt) und Fähnchen weisen auf das Großereignis hin. In der City nehmen die Dekorationen im Olympia-Design vorsichtig zu, sind gewaltige Umleitungen zu befolgen. Gelb gekleidete Menschen halten Schilder mit Stop und Slow in die Höhe, die zahlreichen offiziellen Autos des GM-Fuhrparks (fast unvorstellbar, dass sich außerhalb von Vancouver noch ein Modell dieser Marke findet…) sind im offiziellen Design lackiert, rollen aber – noch – meist ohne Passagiere durch die Gegend. Wahrscheinlich üben die Chauffeure den bevorstehenden Ernstfall. Ein Blatt kündigt gar „Street Games“ an, weil der öffentliche Nahverkehr, trotz der Canada Line, hoffnungslos überfordert sein dürfte. 

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08. Februar 10

Maskenmänner

Sven Sonntag schoss das „Sportfoto des Jahres“ 

Nürnberg (ots): Das kuriose Siegerfoto mit dem Titel "Maskenball" schoss Sven Sonntag (44) beim Regionalligaspiel Türkiyemspor Berlin gegen den Chemnitzer FC. Das Besondere in dieser Partie war,  dass auf beiden Seiten "Maskenmänner" spielten. Der Fotograf erkannte die ungewöhnliche Situation und löste im richtigen Moment aus. 

Mit 672 eingereichten Motiven von 86 Fotografen ging der Wettbewerb "Das Sportfoto des Jahres" zu Ende. Unter der Federführung von kicker-sportmagazin, in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten, hat eine Jury von Fachleuten, darunter kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh, 25.000 Euro an Preisgeldern verteilt. Im Wettbewerb wurden Bilder in vier Kategorien bewertet. "Das Sportfoto des Jahres" erhält 5000 Euro und ist damit der höchst dotierte Preis für Sportfotografen in Deutschland. Alle ausgezeichneten Motive wurden am 8. und werden am 15. Februar in kicker-sportmagazin veröffentlicht. Danach gehen Großkopien der prämierten Fotos und eine Auswahl der schönsten Bilder in einer Wanderausstellung auf Deutschland-Tournee. "Das Sportfoto des Jahres" wird seit 1963 vom VDS vergeben. (Fotoquelle: obs/Sven Sonntag/picture point).

05. Februar 10

Moderner Lieferwagen

An die ISS sind jetzt vier russische Raumschiffe angekoppelt 

Koroljow (Gebiet Moskau), Flugleitzentrum: Nachdem der Rausmtransporter Progress M-04M, der am 3. Februar von Baikonur (Kasachstan) mit der Trägerrakete Sojus-U zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet ist, am Freitag, 5. Februar, automatisch an die Internationale Raumstation (ISS) angekoppelt hat, haben erstmals vier russische Raumschiffe – zwei bemannte Sojus (Sojus TMA-16 und Sojus TMA-17)  sowie zwei Raumfrachter Progress (Progress M-03M und Progress M-04M) an der Station festgemacht. Das meldet ein Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti aus dem Flugleitzentrum in Koroljow. Auf der ISS befinden sich gegenwärtig fünf Raumflieger: die US-Ameriker Craemer und Williams, die Russen Surajew und Kotow sowie der Japaner Noguchi. 

Progress M-04 brachte zur ISS mehr als 2,5 Tonnen Güter: vor allem Treibstoff für die Aufrechterhaltung der ISS-Umlaufbahn, Geschenke für die Besatzungsmitglieder, Lebensmittel, Wasser und Sauerstoff für die Besatzung, Forschungsgeräte und Verbrauchsmaterial. Raumschiffe vom Typ Progress wurden bei der Lösung von einzigartigen Aufgaben eingesetzt. Unter anderem dafür, um die Raumstation Mir von der Umlaufbahn zu nehmen und die Fragmente zu wassern (Progress M1-5), und der Transport des Kopplungsaggregats Pirs zur ISS im Jahr 2001 (Progress M-SO1). Erstmals war ein Progress-Frachter am 20. Januar 1978 gestartet worden und hatte an die Raumstation Salut 6 angedockt.

 

02. Februar 10

Klarer Frauenüberschuss

Kleinste Gemeinde Deutschlands liegt in Schleswig-Holstein 

Wiesbaden (onpra): Mit gerade mal fünf Einwohnern ist (oder war) Wiedenborstel in Schleswig-Holstein die kleinste Gemeinde Deutschlands. Dabei ist der Frauenanteil in Wiedenborstel hoch: Vier der fünf Einwohner sind nach neuesten Angaben des Statistischen Bundesamtes weiblich. Bei einer Fläche von 4,5 Quadratkilometern beträgt die Bevölkerungsdichte von Wiedenborstel somit 1,1 Einwohner je Quadratkilometer. Demgegenüber stellt Berlin mit einer Fläche von 891,5 Quadratkilometern und 3 431 675 Bewohnern nicht nur die einwohnerreichste, sondern mit 3 849 Einwohnern je Quadratkilometer auch die am dichtesten besiedelte Gemeinde Deutschlands. Zum Vergleich: Die Bevölkerungsdichte von Deutschland beträgt rund 230 Einwohner je Quadratkilometer. Ob das alles noch so ist,  muss freilich offen bleiben, denn die erhobenen Daten basieren auf dem Gebietsstand am 31. Dezember 2008.

27. Januar 10

Das Lachen der Menschen

Tiefe evolutionäre Wurzeln der universellen „Weltsprache“ 

„In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entziffern.“ (Thomas Carlyle, Philosoph und Historiker). 

London (pte): Alle Menschen verstehen einander, wenn sie Freude, Wut, Angst und Trauer ausdrücken. Das behaupten Neurobiologen vom Londoner University College www.ucl.ac.uk in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Science. In Großbritannien und bei den Himba, einem Naturvolk im Norden Namibias, stellten sie fest, dass Hörbeispiele dieser Emotionen auch dann richtig interpretiert werden, wenn diese aus fremden Kulturen stammen. Die Forscher um Sophie Scott spielten den teilnehmenden Personen beider Kulturen eine kurze Geschichte in ihrer Sprache vor, die auf eine spezielle Emotion abzielten. Da ging es zum Beispiel um die Traurigkeit einer Person, deren naher Verwandter vor  kurzem verstorben ist. Am Ende der Geschichte hörten die Probanden zwei Geräusche – etwa ein Lachen und ein Weinen – wobei die englischen Versuchspersonen die Gefühlsausdrücke der Himba hörten und umgekehrt. Schließlich sollten sie sagen, welches Geräusch am besten zur Geschichte passte. 

Am besten erkannten beide Versuchsgruppen das Lachen wieder und gaben an, es sei Ausdruck von Freude und könne etwa auch entstehen, wenn man gekitzelt wird. "Wir vermuten, dass das Lachen überall mit dem Kitzeln zusammenhängen kann. Es spiegelt Freude am körperlichen Spiel wieder", so die Autoren. Lachen habe somit tiefe evolutionäre Wurzeln, die vielleicht aus der spielerischen Kommunikation zwischen kleinen Kindern und ihren Müttern stammen. Ersichtlich sei dies auch bei anderen Tieren – etwa bei Primaten wie beim Schimpansen und bei bestimmten Säugetieren. 

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25. Januar 10

Verdammt viel Glück gehabt

Der Urahn des Menschen war vom Aussterben bedroht 

Salt Lake City/Leipzig (pte): Könnte man mit einer Zeitmaschine 1,2 Mio. Jahre in die Vergangenheit reisen, stünden die Chancen äußerst gering, dabei einen Vertreter des damals lebenden Homo erectus zu finden. Humangenetiker der University of Utah (www.utah.edu) berichten jetzt im Fachmedium  „Proceedings of the National Academy of Science", dass es in dieser Zeit nur rund 20.000 Frühmenschen gegeben haben dürfte, wenngleich sie sich damals bereits über Afrika, Asien und Europa verbreitet hatten. "Nicht nur unsere Spezies Homo sapiens, sondern auch unsere Vorfahren waren über lange Zeit kurz vor dem Aussterben", erklärt Studienautor Lynn Jorde. 

Grundlage für diese Aussage ist die extrem geringe genetische Vielfalt des Menschen, vergleicht man ihn mit anderen lebenden Primaten. Ein bisheriges Erklärungsmuster dafür sind Engpässe im Laufe der Geschichte, bei denen ein Großteil unserer Urahnen getötet oder fortpflanzungsunfähig wurde. Solche Ereignisse könnten etwa die Auswanderung aus Afrika oder der Ausbruch des Super-Vulkans Toba in Indonesien darstellen, der vor 70.000 Jahren einen weltweiten nuklearen Winter ausgelöst haben dürfte. 

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19. Januar 10

Nimmermehr? Edgar Allan Poes mysteriöser Geburtstagsgast bleibt zu Hause

Das Ritual war immer dasselbe: In der Nacht zum 19. Januar kam ein Mann zum Grab von Edgar Allan Poe, stellte eine halb volle Flasche Cognac sowie drei rote Rosen daneben, und kehrte anschließend wieder um. Heute dann der Schock: Der Poe Toaster (Poe-Gratulant) tauchte nicht auf.

"Ich bin ganz durcheinander und verwirrt", so Jeff Jerome, der Kurator des Poe-Museums in Baltimore, der zusammen mit etwa dre Dutzend Schaulustigen auf dem Friedhof auf den Fremden gewartet hatte. "Ich weiß nicht, was los ist."

Wann der Unbekannte mit seiner Aktion begann, ist nicht genau bekannt. Nach Auskunft Jeromes gibt es Belege dafür, dass die Zeremonie zumindest auf das Jahr 1949 zurückgeht. 1993 hinterließ der Besucher eine Botschaft mit den Worten "Die Fackel wird weitergereicht". Später hieß es, der Mann sei 1998 gestorben und habe die Tradition seinen beiden Söhnen übertragen.

Doch warum ist der Poe Toaster diesmal nicht erschienen? Hat er keine Lust mehr? War er krank? Hat er verschlafen? Fragen über Fragen. Und noch eine: Kehrt er wieder zurück? Nicht, dass es plötzlich heißt: "Und es hebt sich aus dem Schatten schwer - meine Seele nimmermehr." (Der Rabe)

15. Januar 10

Pakt mit dem Teufel

Die Haitianer sind selber schuld. Klar, wer einen Pakt mit dem Teufel abschließt, der muss ja damit rechnen, dass ihm irgendwann einmal die Rechnung präsentiert wird. Und das ist jetzt eben passiert - in Form eines Erdbebens.

So jedenfalls lautet die Schlussfolgerung des amerikanischen TV-Predigers Pat Robertson, die dieser jetzt im Fernsehen kundtat. Die Haitianer, so Robertson, seien unter der Knute der Franzosen gewesen ("they were under the heel of the French, uh, you know, Napoleon the third and whatever") und hätten deshalb einen Pakt mit dem Teufel geschmiedet, auf dass dieser sie von den Franzosen befreie ("swore a pact to the devil, they said, we will serve you, if you get us free from the Prince"). Tatsächlich sei der Teufel auf den Handel eingegangen und habe die Franzosen rausgeworfen; nur leider laste seitdem halt ein Fluch auf den Haitianern. Selber schuld.

12. Januar 10

In memoriam: Miep Gies

Amsterdam. Die Frau, die das Tagebuch der Anne Frank für die Nachwelt rettete, ist gestern Abend gestorben. Miep Gies, die bekannteste Helferin der Untergetauchten im Hinterhaus an der Prinsengracht 263 in Amsterdam, wurde 100 Jahre alt. Die gebürtige Wienerin hinterlässt einen Sohn, eine Schwiegertochter und drei Enkelkinder.

Hermine (Miep) Gies-Santrouschitz wurde am 15. Februar 1909 geboren und kam im Alter von elf Jahren in die Niederlande. Ab 1933 arbeitete sie als Sekretärin Otto Franks bei dessen Handelsfirma, die Geliermittel zur Marmeladenherstellung vertrieb. Im Krieg versorgte sie zusammen mit anderen Helfern den im Hinterhaus untergetauchten Familien Frank und van Pels sowie Fritz Pfeffer täglich mit Lebensmitteln.

Nach der Verhaftung der Untergetauchten am 4. August 1944 nahm Miep Gies Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen an sich, die sie nach dem Krieg dem aus Auschwitz zurückgekehrten Otto Frank übergab. Das Tagebuch der Anne Frank zählt heute zu den berühmtesten Büchern der Welt. 1994 erhielt Miep Gies das Bundesverdienstkreuz, im Jahr darauf die Yad-Vashem-Medaille. Zudem ernannte die niederländische Regierung sie zum "Ritter im Orden von Oranje-Nassau".

09. Januar 10

Die Brücke von Messina

Gigantisches Bauwerk soll Sizilien mit Festland verbinden 

Messina (pte): Die Planung der weltgrößten Brücke, die Sizilien mit dem italienischen Festland verbinden soll, geht in die entscheidende Planungsphase, 6,3 Milliarden Euro sind für das von der Berlusconi-Regierung durchgesetzte Megaprojekt veranschlagt, doch Umweltschützer erheben ihre warnenden Stimmen. Neben dem hohen finanziellen Aufwand wird vor allem der zu erwartende volkswirtschaftliche  Nutzen und die von ihm ausgehenden Beeinträchtigungen der Landschaft bemängelt. Argumentiert wird außerdem mit der allgegenwärtigen Erdbebengefahr, die von der Nähe der afrikanischen zur europäischen Kontinentalplatte ausgeht. Noch nicht geklärt sei schließlich – so die Gegner des Bauwerks – auch die Aufbringung der Gelder, da das Finanzierungsmodell eine 60-prozentige Beteiligung durch private Kapitalgeber vorsehe und diese noch nicht vorhanden seien. Die Errichtung einer Festlandverbindung an der Meerenge von Messina hat eine lange Vorgeschichte. Bereits 1870 schlug der italienische Ingenieur Carlo Navone den Bau einer Tunnelröhre vor. Die ersten Brückenprojekte wurden 1950 von David Steinmann und 1957 von dem Architekten Armando Brasini entworfen. Konkrete Formen angenommen hat das Großbauwerk 1969, als im Zuge eines Architektenwettbewerbs unter insgesamt 143 Vorschlägen eine an zwei Pylonen aufgehängte Brücke als die am besten geeignete Lösung ausgesucht wurde. Als Projektträgerin wurde im Jahre 1981 die Stretto di Messina SpA gegründet, die jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten für die Festlandanbindung von Sizilien begonnen hat. 

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06. Januar 10

Sushi-Delikatesse

121.000 Euro für Thunfisch - Greenpeace fordert Fangstopp 

Tokio/London (pte): Ein 230 Kilogramm schwerer Blauflossen-Thunfisch hat bei der ersten Auktion in diesem Jahr am Tokioter Fischmarkt Tsukiji einen Verkaufspreis von sage und schreibe 121.000 Euro erzielt. Die zwei Käufer sind ein Luxusrestaurant in Tokio und ein Unternehmer aus Hongkong, der eine Sushi-Bar-Kette besitzt. Der Preis ist seit 2001 der höchste, der für einen Thunfisch in Japan bezahlt  wurde. Gefangen wurde der Fisch vor der Nordspitze der japanischen Insel Honshu. Die Fische dieser Region gelten als besonders schmackhaft. Blauflossen-Thunfische werden in der japanischen Sushi-Küche als höchste Delikatesse gehandelt. Rund 40 Prozent der auf der Auktion verkauften Thunfische stammten von anderen Fanggebieten – etwa von Indonesien oder Mexiko. In keinem Land der Welt wird mehr Thunfisch gegessen als in Japan. 80 Prozent der atlantischen und pazifischen Thunfische werden dorthin importiert. Sie gehören zu den besten Fischen für Sushi und Sashimi. 

Seit Jahren fordern Umweltschützer jedoch einen Fangstopp für die immer stärker bedrohten Großfische. „Seit Jahren erreichen die Tiere nicht mehr die Größe, die sie noch vo 50 oder 60 Jahren erreicht haben", meint Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms. Am stärksten gefährdet ist der Atlantische Blauflossen-Thun. „Vertreter von Monaco haben Ende Oktober gefordert, dass diese Fischart im Anhang 1 im internationalen Washingtoner-Artenschutz-Abkommen CITES www.cites.org gelistet wird", so Helms. Das würde bedeuten, dass es ein Handelsverbot für die Art gibt. „Aufgrund des Populationsrückgangs wäre das aber auch für den pazifischen Artverwandten sinnvoll." 

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05. Januar 10

Daisy und die weiße Pracht

Ein Winter, der ein Winter ist: Heftige Schneefälle in Sicht 

Wiesbaden (ddp direct): Der Winter läuft zur Hochform auf. In der Nacht von Montag auf Dienstag lagen die tiefsten Temperaturen in Deutschland um minus 20 Grad. Bis einschließlich Donnerstag bleibt es frostig kalt und meist trocken. Ab Freitag setzen dann zunächst im Osten und Süden teils heftige Schneefälle ein, die sich bis Samstag über ganz Deutschland ausbreiten. Dabei sind enorme Neuschneemengen möglich. In Ost- und Süddeutschland droht bei 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee ein Verkehrschaos. Massive Behinderungen im Straßen-, Bahn- und Flugverkehr sind aufgrund der unwetterartigen Wetterlage zu erwarten. „Selbst im sonst eher grünen West- und Mitteldeutschland fallen 10 bis örtlich 25 Zentimeter der weißen Pracht vom Himmel", sagt Dominik Jung, Diplom-Meteorologe beim privaten Wetterdienst Q.met in Wiesbaden. Der Frost schwächt sich mit den Schneefällen nur unbedeutend ab. Ein Ende des hochwinterlichen Wetters ist laut Jung nicht in Sicht. "Da kommt noch viel Winter auf uns zu", so Jung.

31. Dezember 09

2009 - ein kurzer Rückblick (Dezember)

Was so alles geschah Verstorben sind Und dann war da noch ... ... die Frau, die den Papst zu Fall brachte (24.)

2009 - ein kurzer Rückblick (November)

Was so alles geschah Verstorben sind Und dann war da noch ... ... die Hand des Thierry Henry (18.)

30. Dezember 09

2009 - ein kurzer Rückblick (Oktober)

Was so alles geschah Verstorben sind Und dann war da noch ... ... der Auftritt der Riesen in Berlin (3.)

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