Kalenderblatt
10. März 10

Geburtstag: Bix Beiderbecke, Jazzer (1903)
Todestag: Otto Modersohn, Maler (1943)
Heiliger des Tages: Johannes Ogilvie, Priester
Weiteres zum Tage: Joseph Fraunhofer entdeckt rund 500 schwarze Linien im regenbogenfarbenen Spektrum des Sonnenlichts und begründet damit die Spektralanalyse (1814)

Zitat des Tages
"Egoismus, Rücksichtslosigkeit ist die moderne Krankheit. Nietzsche der Vater. Gegenteil von christlicher Nächstenliebe. Finde es schrecklich barbarisch, brutal, nur an sich zu denken, für sich zu sorgen, andere Menschen mit Füßen zu treten."

OTTO MODERSOHN
Tagebucheintrag vom 28. Juni 1902, zitiert nach: Ehen in Worpswede, herausgegeben von Hannelore Schlaffer (Ostfildern, o.J., Seite 44)

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7 posts from Juli 2008

31. Juli 08

Olympia - ein Rückblick (II)

III. St. Louis, 1904: Hauen und Stechen
Hahn_gal_s_01 Wieder eine "World's Fair", eine Weltausstellung, diesmal in St. Louis, erneut gehen die Olympischen Spiele unter. Höhepunkt sind wieder die Wettkämpfe der Leichtathletik. Während „Gummimensch“ Ray Ewry seine Erfolge von vor vier Jahren wiederholt, tut sich im 200-Meter-Finale Erstaunliches. Wegen ihrer Fehlstarts müssen Archie Hahns Gegner nämlich mit einem Rückstand ins Rennen gehen; kein Wunder, dass Hahn, ohnehin der Schnellste aller Teilnehmer, den Wettkampf souverän gewinnt. Ähnlich dramatisch geht es beim Lauf über die doppelte Distanz zur Sache. Obwohl dreizehn Läufer gemeldet haben, wird aus unerfindlichen Gründen auf Vorläufe verzichtet. Nach einem wahren Hauen und Stechen behält am Ende Henry Hillmann in 49,2 Sekunden die Oberhand.

Derweil liefern die Herren Lorz und Hicks im Marathonlauf ein wahres Schurkenstück ab. Während der eine, Lorz, ein Stück des Weges mit dem Auto zurücklegt, kämpft der andere, Hicks, unterwegs mit Strychnintabletten gegen seine Schwächeanfälle. Während der siegreiche Lorz später wegen versuchten Betrugs lebenslänglich gesperrt wird, darf sich Hicks als Goldmedaillengewinner feiern lassen. So richtig freuen kann er sich allerdings nicht, liegt er doch mit einer Vergiftung im Krankenhaus.

IV. London, 1908: Als die Bilder laufen lernten
180pxdorando_pietri_2 Das Bild geht um die Welt: Der Italiener Dorando Pietri schleppt sich im Marathonlauf mit letzter Kraft der Ziellinie entgegen, er taumelt, zieht das linke Bein nach, ganz wie ein Betrunkener, fast meint man, die Leichenblässe auf seinem Gesicht zu erkennen. Links und rechts von Pietri laufen zwei Funktionäre neben ihm her. Der eine, ein schnurrbärtiger mit gewaltigen Megafon in der Rechten, stützt den Italiener mit der linken Hand, der andere, eine Ballonmütze auf dem Kopf, will ihm wohl ebenfalls helfen, man weiß es aber nicht so genau. Ihre Hilfe ist gegen die Regel, Pietri, der als Erster ins Ziel stürzt, wird später disqualifiziert.

180pxforrest_smithson_1908 Noch ein zweites Foto bleibt in Erinnerung: Man sieht einen Mann elegant eine Hürde überqueren, ein Buch in der Linken. Der Name des Läufers ist bekannt, wie aber heißt das Buch, das der Theologiestudent Forrest Smithson mit sich führt? Die Bibel meinen die einen, eine Abenteuergeschichte um Sherlock Homes die anderen. Wahrscheinlich ist das Foto aber für die Kamera gestellt worden. Den Endlauf über 100-Meter-Hürden bestreitet Smithson jedenfalls ohne Buch; in 15,0 Sekunden stellt er einen neuen Weltrekord auf.

Im Oktober feiert auch der Wintersport seine Premiere. Vierzehn Männer und sieben Frauen treten im Eiskunstlauf an, darunter auch der große Ulrich Salchow. Die Frage nach dem Sieger muss deshalb gar nicht erst gestellt werden.

V. Stockholm, 1912: Der größte Athlet der Welt
Thorpejames_gal_s_07 Wieder tritt einer der ganz Großen in Erscheinung, Jim Thorpe, ein Naturtalent, wie es die Welt vorher noch nicht gesehen hat. Nach Thorpes Erfolgen im Fünf- und Zehnkampf weiß auch König Gustav V. von Schweden, wer ihm da bei der Medaillenvergabe gegenübersteht. "Sir", sagt der König ehrfurchtsvoll, "Sie sind der größte Athlet der Welt." Doch welk ist aller Lorbeer: Wie der Journalist Ray Johnson später nämlich nachweist, hat Thorpe als Baseballspieler einst die Summe von etwa sechzig Dollar erhalten und mithin seinen Status als Amateur verloren. Die Gewaltigen des IOC erklären ihn daraufhin zur Unperson, seine Medaillen muss er zurückgeben. Zu seinen Lebzeiten wird Thorpe, der 1953 stirbt, nicht mehr rehabilitiert. Erst 1982, siebzig Jahre nach seinen triumphalen Erfolgen, nimmt das IOC den Indianer vom Stamme der Sac Fox wieder mit allen Ehren in die Olympische Familie auf. In einer Feierstunde überreicht der damalige IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch Thorpes Kindern die beiden Goldmedaillen.

Auf Betreiben Baron de Coubertins ist eine neue Sportart eingeführt worden. Der Sieger des Modernen Fünfkampfs, Gustav Lillihöök aus Schweden, ist bald vergessen; wie anders der Fünfte dagegen, George S. Patton, der als Weltkriegsgeneral einmal Ruhm und Ehren erringen wird.

(Bilder von 1904 und 1912: IOC, Bilder von 1908: Wikipedia)

30. Juli 08

Jahrmarkt der Sensationen. Olympia – ein Rückblick (I)

0. Vorgeschichte: Ein Baron als Geburtshelfer
Einige Namen sind noch bekannt. Der des größten Läufers zum Beispiel, Leonidas von Rhodos, der immer, Wettkampf um Wettkampf, als Erster ins Ziel gekommen ist. Oder der jenes sagenhaften Ringers Milo aus Kroton, von dem es heißt, er habe einmal ganz alleine eine vierjährige Kuh verspeist und anderntags neun Liter Wein getrunken. Zu Helden wurden sie alle bei den Spielen von Olympia, wo vor Urzeiten die gesamte griechische Welt alle vier Jahre ein prachtvolles Fest feierte. Dann ging das alte Griechenland unter, und mit ihm starben auch die Olympischen Spiele der Antike.

Erst viele Jahrhunderte später, im Jahre 1896, war es wieder soweit: in Athen kamen 241 Sportler aus 14 Nationen zu den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit zusammen. Als Gründervater darf ein französischer Adliger gelten, Pierre de Frédy, Baron de Coubertin, geboren 1863 in Paris, gestorben 1937 in Genf. Den ersten Versuch, die Spiele wieder ins Leben zu rufen, hatte Coubertin im Jahre 1892 an der Pariser Sorbonne unternommen, sein Vorschlag war aber auf Ablehnung gestoßen. Zwei Jahre später hatte er mehr Glück. Auf dem Kongress der "International Athletic Conference", die später zum "Internationalen Olympischen Komitee" werden sollte, verabschiedeten die Delegierten eine Resolution, alle vier Jahre ein Sportfest zu veranstalten. Olympia war wieder am Leben.

I. Athen, 1896: Die Premierenfeier
Connolly_gal_s_02 Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit beginnen am 6. April – dem 75. Jahrestag der griechischen Unabhängigkeitserklärung. Erster Sieger ist James Connolly, der erst am frühen Morgen in Athen eingetroffen war. Bei seinen Reisevorbereitungen hatte der US-Amerikaner nicht bedacht, dass in Griechenland noch immer nach dem Julianischen Kalender gerechnet wird.

Nur wenige Athleten kommen aus dem Ausland, manche nehmen nur aus Zufall an den Spielen teil. Als Beispiel sei der Ire John Boland genannt, der gerade seinen Urlaub in Griechenland verbringt, sich für die Tenniswettbewerbe einschreibt und, im Vorbeigehen quasi, sowohl Einzel als auch Doppel gewinnt. Unschlagbar ist auch der Grieche Nicolaos Andriakopoulos, der beim schweißtreibenden Tauhangeln die Spitze des Mastes in erstaunlichen 23,4 Sekunden erreicht.

Louis_gal_s_04 Nicht zu vergessen aber der größte aller Griechen. Als am 10. April um zwei Uhr mittags an der Brücke von Marathon der Lauf über 40 Kilometer gestartet wird, brennt die Sonne mörderisch vom Himmel. Wird überhaupt einer der 25 Läufer das Ziel erreichen? Keiner mag es glauben, und doch ist es wahr: Der Erste, der im Stadion von Athen erscheint, ist Spyridon Louis, ein Schafhirte aus Maroussi. Unter dem frenetischem Jubel der Massen laufen Kronprinz Konstantin und Prinz George die letzten hundert Meter an seiner Seite. Ein neuer griechischer Held ist geboren.

II. Paris, 1900: Der Auftritt des Gummimenschen
Ganz Paris spricht von der Weltausstellung, kein Mensch von Olympia. Selbst die Sportler nicht, wissen sie doch kaum, ob ihre Disziplin zum Olympischen Programm zählt oder nicht. Motorbootfahren und Angeln gehören nicht dazu, Kricket, Golf, Polo und Krocket aber schon.

Auch beim hochbeliebten Tauziehen ist das Chaos groß, zwischendurch beteiligen sich sogar die französischen Zuschauer am Geschehen. Und wer hat am Ende eigentlich gewonnen? Die USA, Norwegen oder die kombinierte Mannschaft aus Dänen und Schweden? Keiner kann es mit Gewissheit sagen. Apropos: Wie heißt wohl der französische Junge, den die beiden Holländer Francois Brandt und Roeloef Klein vor dem Finale der Ruderwettbewerbe um seine Mithilfe als Steuermann bitten? Auch hier weiß keiner Bescheid, der Name des jüngsten aller Olympiasieger bleibt für immer ein Geheimnis.

Ewry_gal_s_01_2 Jeder aber kennt den Größten aller Athleten, den 26-jährigen Ray Ewry, den seine Zeitgenossen nur den "Gummimenschen" nennen. Ein passender Name für einen, der sich bei jedem seiner Sprünge dreht und windet, als wäre er aus Kautschuk gemacht. Die Wettbewerbe mit Anlauf mag er nicht, daran ist vielleicht die Kinderlähmung schuld. Doch die drei Sprungdisziplinen aus dem Stand beherrscht er wie kein Zweiter, dort ist er nicht zu schlagen.

Schon jetzt, es ist unerhört, dürfen erstmals auch Frauen bei Olympia mitmachen, 22 an der Zahl. Eine Tennisspielerin, Charlotte Cooper, geht als erste Olympiasiegerin in die Geschichtsbücher ein.

(Alle Bilder: IOC)

22. Juli 08

Romeo and Juliet / The Winter's Tale

Romeoandjuliet Am Ende sind beide tot, das ist bekannt. Doch wie kommt es dazu, was treibt Romeo und Julia in den Freitod? Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Entwirren wir also den Handlungsfaden, den Shakespeare in seiner berühmten Tragödie spinnt. Das Unglück besteht zunächst einmal darin, dass die Familie des Romeo derjenigen Julias feindlich gesinnt ist. Doch wie das eben so ist mit Kindern, mit dem Hass der Alten haben sie nichts am Hut. In der Hoffnung, ihre Hochzeit könnte die Familien aussöhnen, lassen sich Romeo und Julia heimlich von Bruder Lorenzo trauen. Nachdem aber Romeo unversehens in einen Streit gerät und einen Vetter Julias ersticht, wird er aus der Stadt verbannt. Trotzdem bleibt er für die Hochzeitsnacht noch in Verona, trifft sich mit Julia, bevor er beim ersten Ton der Lerche nach Mantua flieht. Julias Einspruch, es sei die Nachtigall und nicht die Lerche, hilft ihr nicht viel – er muss trotzdem fort. Das ist alles nicht sehr schön, doch zu allem Überfluss hat in der Zwischenzeit auch noch ein Nebenbuhler um Julias Hand angehalten. Schlimmer noch: Die Eltern drängen auf eine Hochzeit. Was also tun? Bruder Lorenzo weiß Rat: Er gibt Julia einen Trunk, der sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Kann Romeo, der von Bruder Markus über die Lage informiert werden soll, nun zum Helden werden, indem er die scheintote Julia aus der Familiengruft befreit? Leider nein, denn durch unglückliche Umstände bleibt ihm Bruder Lorenzos Plan verborgen. Auf dem Friedhof trifft Romeo unvermutet auf seinen Nebenbuhler, den er im Kampf ermordet. Danach vergiftet er sich, auf dass er im Tode mit seiner Julia vereint sei. Diese erwacht kurz danach, erblickt den toten Romeo und entleibt sich mit dem Dolche des Geliebten.

Das alles ist kein leichter Stoff, für Kinder und Jugendliche schon gleich gar nicht. Das wusste auch der englische Essayist Charles Lamb, der am 10. Februar 1775 in London geboren wurde und am 27. Dezember 1834 zu Edmonton verstarb. Zusammen mit seiner Schwester Mary (3. Dezember 1764 bis 20. Mai 1847), die ebenso wie ihr Bruder psychisch labil war und im Jahre 1796 in einem Anfall geistiger Umnachtung ihre Mutter mit einem Küchenmesser getötet hatte, machte er es sich Anfang des neunzehnten Jahrhunderts zur Aufgabe, Shakespeare dem jungen Leser nahezubringen. Die Lambs taten dies, indem sie zwanzig Stücke Shakespeares zusammenfassten und in Prosa übertrugen. Die Hauptarbeit leistete dabei Mary, die fünfzehn der zwanzig Stücke bereitete. Herausgekommen sind dabei hervorragende Nacherzählungen, die, wie die Lambs in ihrem Vorwort zu den Tales from Shakespeare darlegen, als eine Art Einführung in das Werk des Dichters dienen sollen ("The following Tales are meant to be submitted to the young reader as an introduction to the study of Shakespeare [...]"). Wer sich also das erste Mal mit Shakespeare beschäftigt, ist bei den Lambs sehr gut aufgehoben.

Nun fällt es erfahrungsgemäß denjenigen, die eine Sprache nicht von klein auf gelernt haben, sehr viel schwerer, dem geschriebenen Wort zu folgen, als dem Muttersprachler. Das Lesen dauert länger, nicht jedes Wort wird sogleich verstanden, nicht jeder Satz sofort umgesetzt. Um das Verständnis zu erleichtern, ist uns deshalb jede Hilfe recht. Hier kommt das Hörbuch ins Spiel, das uns, so die Voraussetzungen stimmen, den Zugang zu einer fremden Sprache erheblich erleichtern kann. Zwei Aspekte spielen dabei eine besondere Rolle: Zum einen braucht es natürlich einen außergewöhnlichen Sprecher, der fähig ist, seine Hörer an die Hand zu nehmen, sie in den Bann zu ziehen, sie anzuregen und mitzureißen; doch was nützt das alles, wenn Originaltext und deutsche Übersetzung nicht nebenher mitgelesen werden können?

Bei den Produkten aus dem Hause Bertz + Fischer müssen wir uns darüber aber keine Gedanken machen, beide Voraussetzungen sind voll und ganz erfüllt. So auch in der neuen Reihe Get Shakespeare! Fast and Easy, die es dem Hörer dankenswerterweise möglich macht, die Bearbeitungen der Geschwister Lamb auch per Hörbuch zu studieren. Die CDs enthalten jeweils zwei Stücke im handlichen MP3-Format. Bisher liegen drei CDs vor, weitere sind in Vorbereitung. Hier beschäftigen wir uns mit der zweiten CD, die außer Romeo and Juliet auch das Spätwerk The Winter’s Tale (Ein Wintermärchen) enthält. Darin erzählt Shakespeare die Geschichte um Leontes, den König von Sizilien, der seine schwangere Gattin des Ehebruchs bezichtigt, sie inhaftieren und das Kind aussetzen lässt; doch was als Drama beginnt, nimmt schließlich ein glückliches Ende.

Außer den beiden Hörstücken, denen der Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler Sean Pratt mit seinem angenehm leichten Vortrag eine besondere Note verleiht, sind auf dem Datenträger auch sieben PDF-Dateien untergebracht:

  • Der Text der Lambs in Deutsch (übersetzt von Karl Heinrich Keck).
  • Der Text der Lambs in Englisch, der zudem Verweise auf die einzelnen Audiostücke enthält.
  • Shakespeares Originalstücke auf Englisch.
  • Die entsprechenden Übersetzungen von August Wilhelm Schlegel (Romeo und Julia) und Dorothea Tieck (Ein Wintermärchen).
  • Eine Liste der Charaktere.
  • Zwei Essays von Thomas De Quincey zu Shakespeare und Charles Lamb.
  • Samuel Johnsons Preface to Shakespeare.

Shakespeare ist immer ein Genuss, in jeder Sprache. Doch den höchsten Genuss erzielt der Interessierte natürlich mit dem Studium des Originals. Das ist nicht immer ganz einfach, die Mühe aber jederzeit wert. Der erste Schritt auf dem Wege dorthin führt über die Bearbeitung der Geschwister Lamb. Wer diesen Schritt unternehmen will, dem sei die Hörbuchreihe Get Shakespeare! Fast and Easy des Verlags Bertz + Fischer hiermit ans Herz gelegt.

Das Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

21. Juli 08

Schöne Übersetzungen (II)

Sa poitrine aussitôt se mit à haleter rapidement. La langue tout entière lui sortit hors de la bouche ; ses yeux, en roulant, pâlissaient comme deux globes de lampe qui s’éteignent, à la croire déjà morte, sans l’effrayante accélération de ses côtes secouées par un souffle furieux, comme si l’âme eût fait des bonds pour se détacher. (Gustave Flaubert, Madame Bovary, dritter Teil, achtes Kapitel)

Was Übersetzungsprogramme daraus machen:

Seine Brust sofort stellte sich schnell an haleter. Die Sprache ganz ganze sie kam außerhalb des Mundes heraus; seine Augen, indem sie rollten erbließen als zwei Lampensphären, die sich löschen, es schon tot zu glauben ohne die fürchterliche Beschleunigung seiner Küsten, die durch einen rasenden Hauch gerüttelt wurden, als ob die Seele Sprünge machte sich, um loszubinden. (Babelfish)

Seine Brust, so fing es an zu keuchen schnell. Die gesamte Sprache erschien ihm aus Mund und seine Augen rollen, wie zwei Kugeln pâlissaient Lampe abgeschaltet werden, die glauben, bereits tot, ohne der schrecklichen Beschleunigung seiner Küsten durch ein gerüttelt Atem wütend, als ob Tatsächlich hätte die Seele von Bonds für sich lösen. (Google)

Seine Brust begann sofort, schnell zu keuchen. Die ganz ganze Sprache ging ihm aus dem Mund weg; seine Augen während er davon rollte, erblassten wie zwei Globen von Lampe, die ausgehen, zu sie schon für tot halten, ohne die schreckliche Beschleunigung von seinen durch einen wütenden Atem geschüttelten Küsten als wenn die Seele hätte, macht Sprünge, um sich zu lösen. (Linguatec)

14. Juli 08

Achtung, Satire!

Newyorker

(Bild: AP / New Yorker)

Die Aufregung in den USA ist natürlich groß: Huffington, New York Times, Chicago Tribune, Los Angeles Times.

09. Juli 08

Chemieunfall 2 Querstrassen von Zuhause

Ich wusste gar nicht, das in unserem Gewerbegebiet chemische Betriebe angesiedelt sind. Heute gab es dort jedenfalls einen Unfall mit 17 Verletzten. Die Sirenen der Rettungsfahrzeuge waren den ganzen Nachmittag zu hören.

07. Juli 08

Schöne Übersetzungen (I)

It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune must be in want of a wife. (Jane Austen, Pride and Prejudice, erster Satz.)

Was Übersetzungsprogramme daraus machen:

Es ist eine allgemeinhin bestätigte Wahrheit, die, die ein einzelner Mann im Besitz eines Glücks innen sein muss wünschen von einer Frau. (Babelfish)

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein einziger Mann im Besitz eines Glück muss zu wollen einer Frau. (Google)

Es eine universell anerkannte Wahrheit ist, dass ein Junggeselle in Besitz eines Glücks in Bedürfnis einer Ehefrau sein muss. (Linguatec)

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein einzelner Mann im Besitz eines Glücks darin sein muss, wollen von einer Frau. (PROMT)

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