Geburtstag: Bix Beiderbecke, Jazzer (1903)
Todestag: Otto Modersohn, Maler (1943)
Heiliger des Tages: Johannes Ogilvie, Priester
Weiteres zum Tage: Joseph Fraunhofer entdeckt rund 500 schwarze Linien im regenbogenfarbenen Spektrum des Sonnenlichts und begründet damit die Spektralanalyse (1814)
Zitat des Tages
"Egoismus, Rücksichtslosigkeit ist die moderne Krankheit. Nietzsche der Vater. Gegenteil von christlicher Nächstenliebe. Finde es schrecklich barbarisch, brutal, nur an sich zu denken, für sich zu sorgen, andere Menschen mit Füßen zu treten."
OTTO MODERSOHN
Tagebucheintrag vom 28. Juni 1902, zitiert nach: Ehen in Worpswede, herausgegeben von Hannelore Schlaffer (Ostfildern, o.J., Seite 44)
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Heute vor 108 Jahren starb der englische Dirigent und Komponist Arthur Sullivan. Bekannt ist er heute vor allem seiner Operetten wegen, die es zusammen mit dem Librettisten William Schwenck Gilbert (1836 bis 1911) verfasste. Ihre gemeinsame Arbeit begann im Jahre 1871 und erstreckte sich über einen Zeitraum von 25 Jahren. Hier eine Liste ihrer Werke:
Hier nun das Stück Three little maids from school are we aus The Mikado (vorgetragen vom Gala Ensemble):
Es folgt "I'm Called Little Buttercup" aus H.M.S. Pinafore (The Lyric Theatre of San Jose):
Und zum Abschluss natürlich das unvergessliche I am the very model of a modern Major-General aus The Pirates of Penzance (George Rose):
Raus aus den Federn und hinein in die Softwareaktualisierung. iTunes 8.0.2 und das iPhone Software Update 2.2 sind ab sofort verfügbar.

Das iPhone Update bietet

Softwareaktualisierung nicht vergessen.
Am 10. November 1969 begann ein neues Zeitalter im US-amerikanischen Fernsehen. So etwas wie die Sesamstraße hatte die Fernsehwelt zuvor noch nicht gesehen.
Ein Klassiker von 1969 (Mahna Mahna):
Was wäre die Sesamstraße ohne Count von Count (Graf Zahl) und das Krümelmonster?
Nicht zu vergessen natürlich Ernies Quietscheentchenlied im Original:
Als der Brite Howard Carter im Jahre 1922 das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun entdeckte, war das so etwas wie ein archäologischer Knüller. Im Februar 1923 öffneten Carter und seine Mitarbeiter die Grabkammer, räumten das Grab im Laufe der nächsten Jahre völlig leer und brachten die Gegenstände ins Ägyptische Museum von Kairo (siehe auch hier).
Als Lord Carnarvon, der die Ausgrabungen finanziert hatte, vier Monate nach dem Fund in Kairo starb, machte die Mär vom Fluch des Pharaos die Runde. So sollen fast alle Mitglieder der Expedition ohne viel Federlesens dahingerafft worden sein. Das ist freilich Unsinn, wie ein Blick auf folgende Zahlen beweist: So starb Lord Carnavons Tochter Lady Evelyn Herbert volle 57 Jahre nach der Graböffnung - und das, obwohl sie bei der Öffnung vor Ort gewesen war. Richard Adamson lebte ebenso lange und Pierre Lacau starb im gesegneten Alter von 92 Jahren, 42 Jahre nach Öffnung des Grabes. Die durchschnittliche Überlebensspanne der Beteiligten beträgt etwa 23 Jahre, die durchschnittliche Lebensdauer mehr als 73 Jahre. Von einem Fluch kann also keine Rede sein.
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